Uran im Trinkwasser

Uran im Trinkwasser

In diesem Bericht beschäftigen wir uns mit der Frage ob sich Uran in unserem Trinkwasser befindet, welche Gefahren und Risiken hierdurch bestehen und was wir tun können um dieses Problem zu beseitigen.

Die relative biologische Wirksamkeit von Alpha-Strahlung ist etwa um den Faktor 20 höher als die von Röntgenstrahlen. Da ionisierende Strahlung jedoch generell Krebserkrankungen erzeugen kann und hierfür keine Schwellenwerte existieren, muss auch für die durch Uran verursachte Strahlung grundsätzlich eine Krebs verursachende Wirkung angenommen werden.

In der Natur liegt Uran-235 in einem Anteil von etwa 0,7 % vor. In Atombomben und Brennelementen wird Uran-235 in angereicherter Form eingesetzt. Abgereichertes Uran wird wegen seiner hohen Dichte und pyrophoren Wirkung als panzerbrechende Munition verwendet.

Zur Abschätzung der gesundheitlichen Belastungen durch Uran sind grundsätzlich zwei Wirkungen zu unterscheiden.

  1. Als Schwermetall wirkt Uran ähnlich wie Blei oder Quecksilber Chemotoxisch.
  2. Als Radionuklid wirkt es radiotoxisch, d.h. es setzt ionisierende Strahlung frei.

Uran wird insbesondere dann gesundheitsgefährdend, wenn es in den menschlichen Körper gelangt. Dies gilt sowohl für die chemotoxische als auch die radiotoxische Wirkung von Uran.

Eine Aufnahme erfolgt durch:

  1. Die Atemluft in den Atemtrakt.
  2. Das Leitungswasser & Mineralwasser/Flaschenwasser sowie Nahrung in den Verdauungstrakt.
  3. Über offene Wunden (Verletzungen) direkt in den Körper. 

Liegt Uran, wenn es in den Körper gelangt, in einer löslichen chemischen Form vor, wird es innerhalb von Tagen über die Nieren ausgeschieden. Die Nieren sind das Zielorgan für die chemisch-toxische Schädigung in Form von Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen.

In Deutschland darf seit dem 1. November 2011 kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen, das mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter enthält. Jahrelang hatte foodwatch kritische Werte öffentlich gemacht und einen Grenzwert gefordert. Aber: Babys und Kleinkinder werden damit aber noch immer nicht ausreichend geschützt.

Deutschland ist damit das erste Land innerhalb der Europäischen Union, in dem ein Grenzwert für den Gehalt des giftigen Schwermetalls Uran im Leitungswasser gilt. Von der ersten Ankündigung bis zum Inkrafttreten dauerte es allerdings mehr als drei Jahre: Bereits im August 2008 hatte die Bundesregierung einen Grenzwert angekündigt, nachdem foodwatch teilweise bedenklich hohe Urangehalte in Trinkwasser veröffentlicht hatte.

Jedoch auch kleinste Mengen führen dem Körper ernsthafte Schäden zu.

Die Freude über den neuen Grenzwert ist jedoch getrübt, denn der Wert von 10 Mikrogramm pro Liter bietet Säuglingen und Kleinkindern keinen sicheren Schutz. Das zeigt eine wissenschaftliche Expertise der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA. Die Studie kommt zu dem Schluss:

Auch bei Uranwerten von deutlich unter 10 Mikrogramm sind vor allem für Säuglinge und Kleinkinder Gesundheitsrisiken wie schwere Nierenschädigungen nicht auszuschließen. Die Bundesregierung ignoriert diese Einschätzung der EFSA, die von deutschen Behörden eigens in Auftrag gegeben wurde – und verletzt damit ihre gesundheitliche Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern.

Foodwatch fordert eine gesetzliche Höchstgrenze von 2 Mikrogramm Uran pro Liter. Dieses Limit gilt bereits für Mineralwässer, die für Säuglinge als geeignet beworben werden. Messwerte aus den vergangenen Jahren hatten gezeigt, dass fast 90 Prozent der Trinkwasserbrunnen einen solchen Wert einhalten. In den anderen könnte Uran durch den Einbau von Filteranlagen bis zur Nachweisgrenze herausgefiltert werden, foodwatch hatte immer wieder Messdaten von Behörden und Wasserversorgern veröffentlicht – dabei lag etwa jeder achte Wert oberhalb von 2 Mikrogramm.

Hier eine interessante Info bezüglich eines weltweiten Wasservergleiches der UNESCO Deutschland liegt an vorletzter Stelle der EU und weltweit nur an 57. Stelle (von 122 Ländern). Es ist allgemein bekannt, dass unser streng kontrolliertes Leitungswasser selbst Dampfbügeleisen, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Durchlauferhitzer und Armaturen ruiniert. Ist daraus nicht zu schließen, dass ein Wasser, welches Geräte zerstört, auch den Körper zerstört?

Wir kennen nun die Fakten des Leitungswassers. Die Schlussfolgerung daraus ist nunmehr naheliegend: Flaschenwasser trinken! Die Menschen kaufen sich teures PET Flaschenwasser/Mineralwasser in dem „Glauben“, dies sei gesund, tun Sie das auch? Dann werden Sie folgenden Fakten überraschen!

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Mineralwasser europaweit zu einem Lifestyle-Produkt hinauf gesprudelt. Allein die deutsche Mineralwasserindustrie füllte schon 1999 insgesamt 18,5 Mrd. Flaschen ab bei einem Umsatz von 7,6 Mrd. DM (2011 lag der Umsatz bei über 13,7 Mrd. €. Tendenz weiter steigend. Lag der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen 1970 bei 12,5 Liter Mineral-und Heilwasser, waren es 2012 schon 137 I. (Quelle: Verband Deutscher Mineralbrunnen).
Alljährlich gehen weit über 27.000.000.000 Flaschen auf die Reise (die französischen, italienischen und vielen anderen – sogar aus anderen Kontinenten – nicht mitgerechnet!). Den Anteil dieser Transporte am deutschen Autobahnstau darf jeder selbst abschätzen, ebenso die Energiemenge, die dabei verbraucht wird. Dabei wäre es doch so einfach und preiswert, den Wasserbedarf zu Hause sicher, bequem und ökologisch selbst zu decken.

Die Problematik der Uranbelastung erstreckt sich nicht nur auf Leitungs-, sondern auch auf Flaschen­wasser: Laut einer Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) lagen 34 Proben von Mineralwassern mit ihrem Gehalt an Uran allesamt über dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHQ) empfohlenen Höchstwert (15 µg pro Liter).

Das Fatale: Welche Mineralwassersorten nun zu den belasteten zählen, konnte bisher nicht vollumfänglich geklärt werden, da in einem Fall die zuständige Behörde (Ministerium für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt) nähere Angaben zu den Untersuchungsergebnissen verweigerte. Foodwatch ließ daraufhin in eigenem Auftrag beispielhaft vier verschiedene Mineralwässer untersuchen. Erschreckendes Ergebnis: Drei von vier Proben waren belastet!

Ein großer Mineralwassertest, den die Zeitschrift Öko-Test im Juni 2005 durchführte und bei dem vor allem auch die Eignung der verschiedenen Wassersorten für die Zubereitung von Babynahrung geprüft wurde, lieferte z. T. alarmierende Ergebnisse: In mehreren Proben wurde Uran, z.T, in „gesundheitsrelevanten Mengen“ (Zitat), nachgewiesen.

 

Die Ergebnisse lösten eine Welle von Berichterstattungen aus. Vor allem besorgte Eltern fragten sich damals, welches Wasser denn nun geeignet sei und wie man Kinder vor gesundheitlichen Schäden schützen könne. Und natürlich sind Kinder sensibler und bedürfen einer ganz besonderen Vorsorge – aber es stellt sich zwangsläufig auch die Frage, ob für Erwachsene etwas unbedenklich sein kann, was für Kinder eindeutig schädlich ist?

Die Problematik der Uranbelastung erstreckt sich nicht nur auf Leitungs-, sondern auch auf Flaschen­wasser: Laut einer Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) lagen 34 Proben von Mineralwassern mit ihrem Gehalt an Uran allesamt über dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHQ) empfohlenen Höchstwert (15 µg pro Liter).

Das Fatale: Welche Mineralwassersorten nun zu den belasteten zählen, konnte bisher nicht vollumfänglich geklärt werden, da in einem Fall die zuständige Behörde (Ministerium für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt) nähere Angaben zu den Untersuchungsergebnissen verweigerte. Foodwatch ließ daraufhin in eigenem Auftrag beispielhaft vier verschiedene Mineralwässer untersuchen. Erschreckendes Ergebnis: Drei von vier Proben waren belastet!

Ein großer Mineralwassertest, den die Zeitschrift Öko-Test im Juni 2005 durchführte und bei dem vor allem auch die Eignung der verschiedenen Wassersorten für die Zubereitung von Babynahrung geprüft wurde, lieferte z. T. alarmierende Ergebnisse: In mehreren Proben wurde Uran, z.T, in „gesundheitsrelevanten Mengen“ (Zitat), nachgewiesen.

Die Ergebnisse lösten eine Welle von Berichterstattungen aus. Vor allem besorgte Eltern fragten sich damals, welches Wasser denn nun geeignet sei und wie man Kinder vor gesundheitlichen Schäden schützen könne. Und natürlich sind Kinder sensibler und bedürfen einer ganz besonderen Vorsorge – aber es stellt sich zwangsläufig auch die Frage, ob für Erwachsene etwas unbedenklich sein kann, was für Kinder eindeutig schädlich ist?

Die Problematik der Uranbelastung erstreckt sich nicht nur auf Leitungs-, sondern auch auf Flaschen­wasser: Laut einer Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) lagen 34 Proben von Mineralwassern mit ihrem Gehalt an Uran allesamt über dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHQ) empfohlenen Höchstwert (15 µg pro Liter).

Das Fatale: Welche Mineralwassersorten nun zu den belasteten zählen, konnte bisher nicht vollumfänglich geklärt werden, da in einem Fall die zuständige Behörde (Ministerium für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt) nähere Angaben zu den Untersuchungsergebnissen verweigerte. Foodwatch ließ daraufhin in eigenem Auftrag beispielhaft vier verschiedene Mineralwässer untersuchen. Erschreckendes Ergebnis: Drei von vier Proben waren belastet!

Ein großer Mineralwassertest, den die Zeitschrift Öko-Test im Juni 2005 durchführte und bei dem vor allem auch die Eignung der verschiedenen Wassersorten für die Zubereitung von Babynahrung geprüft wurde, lieferte z. T. alarmierende Ergebnisse: In mehreren Proben wurde Uran, z.T, in „gesundheitsrelevanten Mengen“ (Zitat), nachgewiesen.

Die Ergebnisse lösten eine Welle von Berichterstattungen aus. Vor allem besorgte Eltern fragten sich damals, welches Wasser denn nun geeignet sei und wie man Kinder vor gesundheitlichen Schäden schützen könne. Und natürlich sind Kinder sensibler und bedürfen einer ganz besonderen Vorsorge – aber es stellt sich zwangsläufig auch die Frage, ob für Erwachsene etwas unbedenklich sein kann, was für Kinder eindeutig schädlich ist?


 

 

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